Chronik

Die Geschichte des Musikvereins Leinstetten

Die Gründung der Musikkapelle Leinstetten geht zurück in die Zeit nach dem ersten Weltkrieg und der darauf folgenden Inflation. Der Hafnermeister Johannes Nikol hatte beim Millitär und in der Fremde musikalische Kenntnisse erworben.

Wieder zurück in Leinstetten brachte er dann seinen beiden Söhnen Josef und Eugen Nikol musikalische Grundkenntniesse bei. Zur Familie Nikol gesellten sich dann noch Heinrich Saur mit einer Klarinette, Hans Rebholz mit einem alten Horn und Anton Bronner (Linde) mit einem Bass.

Es wurden Lieder und leichte Tänze einstudiert, so dass im Herbst 1924 dieses Ensemble bei der Kegelkirbe schon zum Tanz aufspielen konnte. Der erste Schritt war getan und der Weg für die Gründung einer Blaskapelle in Leinstetten bereitet.

Bei einem kurz darauf erfolgten Lehrwechsel kam dann ein junger Schulmeister aus Dotternhausen nach Leinstetten. Otto Hahn entstammte einer Musikfamilie und als talentierter Dirigent übernahm er die Leitung der Musikkapelle, zu der gleich noch ein paar Leute gewonnen werden konnten.

Die Gründungsmitglieder waren:  gruendungsmitglieder

Josef Nikol (Trompete)
Eugen Nikol (Trompete
Heinrich Saur (Tenorhorn)
Hans Rebholz (Tenorhorn)
Anton Bronner (Bass)
Philipp Saur (Trommel)
Vinzenz Günthner (Es-Horn)

 

 

 

In kurzer zeit schulte er die Musiker so weit, dass im darauf folgenden Jahr die Leinstetter Musiker beim 25-jährigen Jubiläum des Gesangsvereins die Festmusik übernehmen konnten. Möglicherweise war das Fest vom Liederkranz der eigentlichen Anlass zur Gründung der Musikkapelle gewesen.

Der tüchtige Dirigent Otto Hahn führte die Musikerschar rasch aufwärts, und schon in den Jahren 1926 und 1927  kehrten sie von den Musikfesten in Lützenhardt und Bierlingen preisgekrönt heim.

Als 1928 Lehrer Hahn versetzt wurde, übernahm der erste Trompeter Eugen Nikol die Leitung der Kapelle.

1933 nahm die Kapelle dann am Wertungsspiel in Hochmössingen teil, und wurde mit einem I b Preis ausgezeichnet, was bei der Besetzung mit 1 Mann eine beachtliche Leistung war. Der Musikkapelle sind in den folgenden Jahren die Mitglieder Anton Bronner und Philipp Saur durch Tod entrissen worden. Es fanden sich aber immer mehr Musikfreunde, welche dem Verein beitraten. Zu dieser Zeit fanden die Proben noch im hinteren Stüble in der Linde unter recht primitiven Voraussetzungen statt.

Der politische Umsturz des Dritten Reichs versetzte der Kapelle einen Rückschlag. Die Kapelle distanzierte sich von den Machenschaften des Regimes und stellte die Probearbeit kurzfristig ein.

Im Jahr 1936 musste dann unter Druck der Nationalsozialisten ein "geschlossener" Verein an die Stelle der bisher mehr privaten Musikkapelle gestellt werden. So kam es zur Gründungsversammlung welche am 5.Januar 1936 im Gasthaus zur Linde durchgeführt wurde. Der Musikverein bestand zu diesem Zeitpunkt aus 14 aktiven und 34 passiven Mitgliedern. Vorher hatte die Musikkapelle keine passiven Mitglieder in ihren Reihen.

Folgende Personen wurden mit der Vereinsführung beauftragt:

I. Vorstand:           Stephan Baum
II. Vorstand:          August Buhl
Kassier:                Andreas Buhl
Schriftführer:         Heinrich Saur
Ausschussmitglieder: Franz Renz, Anton Günthner, Chrstian Lutz, Johannes Buhl und Reinhard Günthner
der monatliche Beitrag wurde auf 25 Pfennig festgesetzt.

Der Ausbruch des 2.Weltkriegs ersetzte dem Verein wieder einen herben Rückschlag. Die meisten Aktiven wurden zu den Waffen gerufen und konnten somit nicht mehr in der Kapelle mitspielen. Josef Eberle und Josef Renz sind aus dem Krieg nicht mehr heimgekehrt.

Nach dem Krieg trat die Musikkapelle im November 1945  anlässlich der Einweihung eines neuen Feldkreuzes am Lunkholzberg erstmals wieder öffentlich auf und war ebenso in der Zeit während des Kirchenbaus bei verschiedenen Feierlichkeiten aktiv.

Auch war es Aufgabe des Vereins für die musikalische Umrahmung der Gottesdienstes zu sorgen, als in der Kirche noch keine Orgel vorhanden war. Die französische Militärregierung, unter deren Herrschaft sich Leinstetten nach dem Krieg befand, veranlasste, dass zivile Gruppen sich nur als eingetragener Verein treffen durften.

So wurde am 16.Juli 1949 eine vom Landratsamt Horb zum Zweck einer Neugründung extra genehmigte Versammlung im Gasthaus zum Adler abgehalten.

Heinrich Saur und Hauptlehrer Baur wurde die Vereinsführung übertragen. Im Allgemeinen konnte der Verein während der französischen Besatzungszeit kaum etwas unternehmen, da alles was mit Treffen und Vereinen zu tun hatte, von der Besatzungsmacht sehr kritisch beobachtet wurde.

Da das 25-jährige Jubiläum 1949 zurzeit der Währungsreform war, wurde beschlossen stattdessen das 30-jährige Bestehen des Vereins im Jahr 1954 zu feiern.

Am 30.Mai 1954 war es dann soweit. Es wurde das 30-jährige Jubiläum, verbunden mit dem Kreismusikfest gefeiert. Es war ein Fest, wie es Leinstetten noch nicht erlebt hatte. Neun Vereine gestalteten das Festbankett und 29 Vereine und 9 Festwagen bildeten den Festzug, der sich durch die von Tausenden von Zuschauern umsäumten Straßen des herrlich geschmückten Ortes zum Festplatz auf der Schlosswiese bewegte. Nicht unerwähnt bleiben soll hier der Wettergott, der eine Woche vor und nach dem Fest das Land in strömenden Regen übergoss, aber über die zwei Festtage strahlenden Sonnenschein sandte.

Im Jahr 1959, kurz vor seinem Tod, hatte Eugen Nikol nach 30-jähriger Dirigententätigkeit den Dirigentenstab an den ehemaligen Militärmusiker Ludwig Riedl übergeben, der die Kapelle bis zum Jahr 1963 mit Umsicht und Tatkraft leitete.

Im Herbst 1963 übernahm Josef Rebholz die Leitung der Kapelle. In der Ausbildung von Jungmusikern sah er seine Hauptaufgabe und so konnte er am 28.Januar 1968 seine Truppe von ca.20 Mann an seinen Nachfolger Francesco Scarpa übergeben.

Am 01.Juni 1969 trat die Musikkapelle in Salzstetten zum Wertungsspiel an und konnte in der Mittelstufe einen guten zweiten Rang mit nach Hause nehmen.

Im Oktober 1970 fuhr der Verein zu einem zweitägigen Ausflug an den Rhein nach Bingen und Rüdesheim.

Im Mai 1971 fand im Lindensaal ein Doppelkonzert mit der Musikkapelle Bierlingen statt. Das Gegenkonzert in Bierlingen wurde im Dezember gegeben.

In den Jahren 1972 und 1973 verlegte man das Jahreskonzert in die Stadthalle der neuen Stadt Dornhan.

Vom 15. bis 17.Juni 1974 wurde das 50-jährige Jubiläum gefeiert. Am Samstag fand das Festbankett mit anschließendem Unterhaltungsabend statt. Am Sonntagmittag veranstaltete man einen großen Festzug mit den Leinstetter Vereinen und zahlreichen Gastkapellen. Am Abend waren die Kreßbronner Dormusikanten mit Rudi Büttner zu Gast. Am Montag spielte die Musikkapelle Loßburg zum Frühschoppen. Mittags wurde ein Kinderfestzug veranstaltet und mit der Musikkapelle Bierlingen klang dieses harmonische Fest dann aus. Im Dezember fand das Jahreskonzert wieder im Lindensaal statt, bei dem auch eine Jugendkapelle ihren ersten Auftritt hatte.

Im Mai 1976 wurde bei einem Ausflug in den Westerwald der Grundstein für die Freundschaft zum Musikverein Kurtscheid gelegt. Im Juli wurde mit einem Waldfest das neue Musikpavillon im Föhrenwäldle in Leinstetten eingeweiht. Es war von den Musikern in mehrmonatiger Eigenleistung erbaut worden.

Im Jahr 1977 erfolgte der erste Gegenbesuch der Kurtscheider Musikfreunde in Leinstetten. Auch wurde der Verein erstmals vom Vereinigten Tambour-Korps aus Bochum-Werne besucht. Im Föhrenwäldle erreichten die Musiker noch eine Blockhütte, in der sich heute der Ausschank befindet. Der Musikverein war beim zehnjährigen Jubiläum des Musikvereins Kurtscheid zu Gast. Im Dezember hatte eine Gruppe Jungsmusiker unter der Leitung von Otto Rebholz im Rahmen des Weihnachtskonzerts ihr Debüt.

50jahre

Die aktiven Musiker im Jubiläumsjahr 1974  

von links nach rechts:
Erich Günthner, Hartwig Bronner, Otto Rebholz, Anton Günthner, Rolf Vögele, Franz-Josef Kaupp,
Albrecht Bronner, Josef Rebholz, Reinhard Dettling, Willi Schoch, Bernhard Bronner, Otto Günthner,
Thomas Legler, Francesco Scarpa, Edmund Günthner, Ewald Günthner, Fridolin Rebholz, Klaus Bronner,
Richard Günthner, Peter Saile, Hans-Peter Günthner, Eugen Nikol, Albrecht Dettling, Albrecht Zahn

1979 besuchte man das Tambour – Korps Bochum – Werne anlässlich seines 65-jährigen Jubiläums. Beim Jahreskonzert konnte mit 44 aktiven Mitgliedern eine Riesenbesetzung gefeiert werden.

Im Juni 1980 war der Musikverein Kurtscheid anlässlich eines Waldfestes drei Tage lang zu Besuch in Leinstetten.

Im Dezember 1981 wurde beim Weihnachtskonzert die neue Uniform der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Mai 1982 besuchte der Musikverein seine Freunde in Kurtscheid.

Im Juli 1982 hatte eine weitere Jugendkapelle unter der Leitung von Otto Rebholz beim Waldfest ihren ersten Auftritt.

Im Herbst 1983 fand ein Ausflug nach Tschagguns in Montafon/Österreich statt. Anton Günthner wurde nach 54 Jahren aktiver Tätigkeit aus den Reihen der aktiven Musiker verabschiedet.

Im Mai 1984 besuchte man das 70-jährige Jubiläum des Tambour-Korps in Bochum-Werne. Im Juli 1984 feierte der Musikverein Leinstetten bei großartigem Wetter drei Tage lang das 60-jährige Jubiläum. Am Samstagabend fand ein großer Zapfenstreich mit dem Musikverein Kurtscheid, dem Tambour-Korps Bochum und der Feuerwehr Leinstetten statt. Im Dezember wurde Francesco Scarpa nach siebzehnjähriger Dirigententätigkeit in Leinstetten verabschiedet. Er brachte die Kapelle während seiner Tätigkeit sehr weit voran.

Bei der Generalversammlung im Januar 1985 konnte Helmut Wöhrle als neuer Dirigent vorgestellt werden. Doch schon im Juni trennte sich der Verein wieder von ihm. Im September 1985 übernahm Alfred Mäder aus Aistaig den Dirigentenstab. Gleichzeitig leitete er den Musikverein in Boll. Im Nobember 1985 wurde mit dem Umbau des Probelokals begonnen. In vielen Stunden Eigenleistung wurde der ganze Raum schallgedämmt, um die Probearbeit zu erleichtern.

Beim Waldfest im Juni 1986 wurde das 10-jährige Bestehen des Pavillons gefeiert. Im Dezember konnten drei Flöten in das Orchester integriert werden.

Im Dezember 1987 trat eine neue Gruppe Jungmusiker erstmals öffentlich auf. Im Juli besuchte man die Musikfreunde in Kurtscheid, um deren 20-jähriges Jubiläum zu feiern.

Am 5.Juni 1988 nahm die Kapelle nach langer Zeit erstmals wieder an einem Wertungsspiel teil. Beim Kreismusikfest in Dietingen erspielte man einen ersten Rang mit Belobigung in der Mittelstufe.

Im September fand ein dreitägiges Herbstfest mit einer Vereinsolympiade statt. Im November begannen 23 Kinder mit der Ausbildung bei der Musikschule Oberndorf.

Im September 1990 veranstaltete man erstmals ein Herbstfest in einem größeren Rahmen. "Die Karawanken" erwiesen sich dabei als absoluter Publikumsmagnet.

Beim Kreismusikfest in Herrenzimmern am 9.Juni 1991 spielte der Musikverein zum zweiten Mal bei einem Wertungsspiel und erreichte dabei in der Mittelstufe einen ersten Rang mit Belobigung. Bei einem dreitägigen Herbstfest im September machte der Musikverein Kurtscheid einen Besuch im Schwarzwald. Im Oktober startete der Verein zu einem Ausflug nach Roßhaupten im Allgäu.

Im Dezember 1991 verabschiedete sich Alfed Mäder vom Musikverein Leinstetten. Unter seiner Stabführung hat sich der Verein musikalisch enorm weiterentwickelt. Beim Jahreskonzert übernahm Volker Wälde die Leitung des Musikvereins. Volker Wälde, der als Hornist beim Polizeimusikkorps Baden-Württemberg tätig ist, brachte große musikalische Erfahrungen mit.

Im Mai 1992 machte man einen Ausflug nach Kurtscheid. Im Herbst fand wiederum ein dreitägiges Herbstfest mit der Gruppe "Die Steintaler" statt.

Seit 1993 finden sich ehemalige Aktive zu einer losen Gruppe zusammen. Unter der Bezeichnung "Rentnerband" oder "Oldies" spielen sie bei gelegentlichen Anlässen.

Im Juni beteiligte sich der Musikverein beim ersten Dorffest in Leinstetten. Im Dezember gab man zusammen mit dem Musikverein Hopfau in der Dürrenmettstetter Halle ein Doppelkonzert. Eine Gruppe Jungsmusiker wurde bei diesem Konzert in die Stammkapelle aufgenommen.

Im April 1994 umrahmte man das Fest anlässlich der Lindensaalrenovierung. Im Herbst feierte man das 70-jährige Vereinsjubiläum mit einem Herbstfest. Obwohl man den Radiomoderator Wilfried Haselberger mit seiner Show "Mit Pauken und Trompeten" engagiert hatte, war das Fest insgesamt leider sehr schlecht besucht.

Im November 1994 bereite man sich erstmals mit einem Probewochenende auf das bevorstehende Jahreskonzert vor. Es fand in der Jugendherberge auf dem Loch statt.

Im September 1995 fand ein zweitägiger Ausflug nach Heilbronn und Umgebung statt. Im November probte man in der Jugendherberge Titisee ein Wochenende lang auf das Jahreskonzert. Bei diesem Konzert trat eine neue Jugendkapelle in der Öffentlichkeit auf.

Im Mai 1996 besuchte der Musikverein die Partnerschaft Pont-de-Vaux. In den Teilorten Sermoyer und Arbigny war man bei Gastfamilien untergebracht. Einen Einblick in sein Repertoire gewährte der Musikverein am Samstagabend bei einem Konzert in der Kirche in Sermoyer sowie am Sonntagmorgen beim Frühschoppen in Arbigny. Beim Jahreskonzert im Dezember wurde eine Gruppe Jungmusiker in die Stammkapelle aufgenommen. Gleichzeitig wurde Volker Wälde verabschiedet. Während seiner Tätigkeit als Dirigent konnte die Kapelle nochmals einen gewaltigen musikalischen Fortschritt verbuchen. Moderne Unterhaltungsmusik, feierliche Auftritte in der Kirche und stimmungsvolle Fasnetsmusik zählten zu seinen Spezialitäten.

Im Januar 1997 trat Egon Leib die Nachfolge von Volker Wälde an. Im Frühjahr begann man wieder mit der Ausbildung junger Musiker. Im Mai durfte der Verein eine Delegation aus Sermoyer und Arbigny als Gäste in Leinstetten willkommen heißen. Im Juni beteiligte sich der Musikverein in Kurtscheid am 30-jährigens Jubiläumsfest seine Musikfreunde.

Im Januar 1998 erklärte sich der aktive Musiker Michael Käufer, der schon seit einigen Jahren den Nachwuchs ausbildete, bereit das Amt des Dirigenten zu übernehmen. Das erste Jahreskonzert unter seiner Leitung war ein voller Erfolg.

Das Jahr 1999 stand ganz im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums. Vom 9.-12.Juli feierten die Musiker diesen Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Dem Festakt am Freitagabend folgte am Samstag ein bunter Unterhaltungsabend mit der Föhrenberger Blasmusik. Der Sonntag wurde eröffnet mit einem Frühschoppenkonzert unserer Musikfreunde aus Kurtscheid. Nachmittags veranstaltete der Verein mit zahlreichen Musikkapellen und Gruppen einen bunten historischen Festumzug durch den Ort. Anschließend gaben die Kapellen noch ein Nachmittagskonzert. Der Montag wurde begangen mit dem Kinderfest und Handwerkerabend. Zum Ausklang spielte die Bauernkapelle aus Trichtingen auf.

Im Frühjahr 2002 veranstaltete der Verein zum ersten Mal ein Kirchenkonzert. Nicht nur die Gäste, auch die Musiker hatten ihre helle Freude an der herrlichen Akustik in der St. Stephanus – Kirche. Es war ein gelungenes Konzert mit dem der Verein mal wieder überdurchschnittlich glänzen konnte. Der Erlös dieser Veranstaltung kam dem Kindergarten und der Jugendausbildung zugute.

Vom 21. bis 23.Juni 2002 fuhr der Verein nach Kurtscheid. Die Pflege dieser intensiven Freundschaft hat mal wieder gut getan, allen Spaß gemacht und dem Verein einen enormen Motivationsschub gegeben.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte veranstaltete der Verein im vergangenen Jahr ein Jugendfestival. Unter dem Aspekt, die Jugendlichen der Musikvereine in den umliegenden Gemeinden zusammenzubringen wurde diese Veranstaltung ins Leben gerufen und fand bei den Jugendlichen und deren Vereine große Zustimmung.

Im Januar 2003 konnte der Verein Lazslo Papesch, Berufsmusiker und gebürtiger Ungar, als Dirigent gewinnen. Mit dem neuen Dirigenten hatten wir einfach mal Glück, steht uns auch mal zu. Wir alle haben viel Spaß miteinander und hoffen, dass das noch viele Jahre so bleibt.

Vom 09. bis 12.Juli 2004 feierte der Verein sein 80-jähriges Jubiläum. Zu Gast waren am Freitag "The Woodpeckers". Der Festakt wurde von Gastkapellen musikalisch umramt. Anschließend spielte der Musikverein Altoberndorf zur Unterhaltung auf. Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst. Anschließend war Blasmusik geboten bis in die Abendstunden. Am Montag führten die Clowns Pepi und Seppi durch das Kindernachmittagsprogramm. Das Fest fand mit der Bauernkapelle Böffingen einen stimmungsvollen Abschluss. Insgesamg war das Jubiläumsfest eine gelungene Veranstaltung, die Musikern und Bevölkerung viel Spaß gemacht hat. Schön war´s!

80jahre

Die aktiven Musiker im Jubiläumsjahr 2004

 

 

Die ehemalige Bar am Musikpavillon wurde im Jahr 2011 von Peter Saile und ein paar fleißigen Musikern zur Unterstellgarage umgebaut. Er ist seit Jahren die treibenden Kraft und Planer für kleinere und größere Reparaturen am Pavillon.


KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Im Januar 2012 übernahm Josef Dettling wieder den Posten als 1.Vorsitzende und es gab eine Anpassung der Vereinssatzung und zum ersten mal die Position als Geschäftsführer.
In laufe des Jahres konnte der Verein einen neuen Dirigenten engagieren: Martin Hirschmann aus Boll.
Desweiteren fand für die neue Vorstandschaft zum ersten Mal eine Klausurtagung statt und man merkte schnell,  dass noch viele offene Punkte abzuarbeiten seien.

Die erfolgreiche Hüttengaudi im Vojrahr wurde auch in 2013 von Dj Ralph am Musikpavillon durchgeführt.
Nach dem sofortigen Rücktritt im September 2013 von Josef Dettling, musste der 2.Vorstand Gregor Bronner die Vereinsführung übernehmen.

Im Januar 2014 standen somit wieder Neuwahlen bevor und es gab eine erneute Änderung in der Vereinssatzung. Zukünftig soll die Last und Arbeit auf vier Vorstände verteilt werden. Die Aufgabenverteilung ist in einer Geschäftsordnung zugrunde gelegt und die Versammlung hat die Änderung einstimmig angenommen.
Das Jahr 2014 stand unter dem Motto: "90 Jahre Musikverein "Gut Klang" Leinstetten"! Als erster Höhepunkt war das Kirchenkonzert am Muttertag. Zum ersten mal in der Kirche präsentierte sich die Jugendkapelle unter der Leitung von Patrick Bronner.
Das Jubiläumswochenende fand vom 04. – 06.Juli 2014 beim Musikpavillon im Föhrenwäldle statt. Am Freitagabend war für die Zuhöhrer Blasmusik vom Feinsten mit befreundeten Kapellen geboten. Am Samstag fand eine Dirndl & Lederhosen Party mit der Band "Gipfel Gaudi" statt. Der Sonntag verlief ganz Traditionell und begann mit einem Gottesdienst und endete mit unseren "Oldies".

Konzert_2014-17
Die aktiven Musiker im Jubiläumsjahr 2014